Der Schulbesuch mag einem zwar auch manchmal wie ein Gladiatorenkampf vorkommen, doch wir, die 5AHH mit unserem KV Prof. OStR Mag. Gerhard Lammer und unserer Begleitung Prof. Mag. Ilse Neugebauer, haben uns Anfang Oktober im Zuge unserer Abschlusslehrfahrt an den Austragungsort der echten Gladiatorenschlachten gewagt

– ein kleines Örtchen namens Rom.

Um dorthin zu gelangen, nahmen wir es zuerst mit einer dreizehnstündigen Busreise auf, während der wir auch einen Stopp in Bologna einlegten, um uns das weltberühmte Ducati-Werk bei einer spannenden Führung einmal genauer anzusehen.

 

Nachdem wir endlich in Rom angekommen waren und alle nur mehr eines wollten (das Abendessen), bezogen wir unser Hotel Parco Tirreno.

 

Am nächsten Tag strebten wir unseren ersten Besichtigungsmarathon mit unserem Reiseleiter, Herrn Bernhard Wastian, an. Als Erstes auf der Liste stand der berühmt berüchtigte Petersdom mit seiner Kuppel, deren Erzwingung uns bereits einiges an körperlicher Ausdauer abverlangte. Der atemberaubende Ausblick machte dies jedoch schnell wieder vergessen.

 

Neben der Engelsburg und –brücke machten wir auch einen Lokalaugenschein von der Spanischen Treppe, dem Trevi-Brunnen sowie von der der Basilika Sankt Paul vor den Mauern.

 

Am Mittwoch bekamen wir sogar Papst Franziskus zu Gesicht, als wir bei einem Gottesdienst vor dem Petersdom einen Sprung vorbeischauten. So kann zumindest jeder von uns behaupten, den Papst bereits einmal live gesehen zu haben.

 

Des Weiteren nahmen wir an diesem Tag das eindrucksvolle Pantheon unter die Lupe. In der Nähe des am besten erhaltenen Bauwerks der römischen Antike konnten wir auf ausdrückliche Empfehlung von Herrn Wastian das beste Eis Roms probieren.

 

Nun wurde es aber wirklich Zeit endlich das Kolosseum zu sehen, also taten wir genau das und waren vom Gigantismus dieses Bauwerks schwer beeindruckt. Neben dieser weltbekannten Sehenswürdigkeit besichtigten wir außerdem noch das Forum Romanum sowie die Mutter aller Kirchen San Giovanni in Lateran und die Heilige Treppe. Darüber hinaus erfuhren wir noch, wie dunkel dunkel sein kann und wie still Totenstille ist – und zwar in den Domitilla-Katakomben, dem größten unterirdischen Friedhof Roms, der rund 2000 Jahre alt ist. Das war ein besonders spannendes Erlebnis, was wohl nicht zuletzt an der erstklassigen (und deutschsprachigen) Führung lag.

 

Damit ging unsere Zeit in Rom zu Ende, unsere Abschlusslehrfahrt jedoch nicht, denn vor uns lag noch ein ganzer Tag in Assisi, einer Stadt die unter anderem auch durch ihr Mittelalter-Flair besticht. Nach einer zweistündigen Busfahrt kamen wir in der Heimatstadt des Franz von Assisi an. Das Sightseeing wurde fortgesetzt, indem wir die Basiliken Santa Maria degli Angeli, Santa Chiara sowie San Francesco, wo die Gebeine des Franz von Assisi ruhen, erkundeten.

 

Nach all diesen neuen Eindrücken, die uns hoffentlich lange in Erinnerung bleiben werden, traten wir am Freitagmorgen die Heimreise von Assisi aus nach Wolfsberg an.

 

Alles in allem war unsere Abschlussreise ein voller Erfolg, was nicht zuletzt auch an der Organisation des Reisebüros Wastian sowie Herrn Wastian selbst lag, denn er gestaltete die Führungen stets interessant, ging nie zu sehr ins Detail und versuchte uns allen die Reise so angenehm wie möglich zu machen. Frau Prof. Neugebauer fand reichlich Bildmaterial und Herr Prof. Lammer konnte einmal mehr sein scheinbar unbegrenztes Geschichtswissen zum Besten geben. Und die Schülerinnen und Schüler der 5AHH? Naja, wir werden diese Reise so schnell bestimmt nicht vergessen (im positiven Sinne, nur für den Fall …)!

 

 

 

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