'Please mind the gap...

 

 

 

 

 

 

 

between the train and the platform.'

 

Diese freundliche Aufforderung haben wir in den letzten acht Tagen in London unzählige Male gehört und wer mit offenen Augen und Ohren unterwegs war, konnte auch etliche andere 'gaps' (gap = Differenz, Unterschied) zwischen dem Leben in einer internationalen Finanzmetropole und dem Leben in einer österreichischen Kleinstadt feststellen.


Intensivsprachwoche der 4A in London vom 21. bis 28. Februar 2017


Das Tempo ist höher. U-Bahn-Züge spucken morgens im Minutentakt tausende Pendler aus, um diese abends wieder einzusaugen und zu den Bahnhöfen zu bringen, wo sie, festgeklammert an Smartphone und Coffee-to-go auf Anzeigetafeln starren, die ihnen den Bahnsteig ihres Zuges anzeigen. Rush hour in London, time is money, business as usual.

 

 

Wir gehen es etwas ruhiger an. Morgens mit dem Bus oder zu Fuß zum Mycenae House in Greenwich, wo wir von 9:00 – 12:00 von native speakers (Toni und Matt) unterrichtet werden. Nachmittags und am Wochenende steht Sightseeing am Programm.

 

Mit dem Boot fahren wir von Greenwich nach Westminster, vorbei an den Docklands – einst Umschlagplatz für Waren aus den Kolonien, heute Glas/Beton/Stahlpaläste in denen mit Millionen jongliert wird. Big Ben, Houses of Parliament, Westminster Abbey – tourists everywhere. The Changing of the Horse Guards wird von schwerbewaffneten Polizisten bewacht. Whitehall, Piccaddilly Circus, Leicester Square, Trafalgar Square, ... the sightseeing continues.

 

 

Einige von uns tauchen in die Fantasiewelt Harry Potters ein, andere stehen sich bei Madame Tussaud's Berühmtheiten aus Wachs gegenüber. Im British Museum bestaunen wir jahrtausendalte Mumien, in der Tate Modern lassen wir uns von moderner Kunst inspirieren. Vom 10. Stock des Tate Switch Houses genießen wir nicht nur einen 360° Blick auf London, sondern können auch einen Blick in die Wohnzimmer der benachbarten Luxusappartments werfen. 'Please respect our neighbours' privacy'. Certainly, my dear!

 

Camden Lock und Borough Market sind immer wieder ein Erlebnis – ein Fest für Augen und Gaumen. Die majestätische Tower Bridge bietet den perfekten Hintergrund für Selfies. Am Speakers' Corner kann jeder seine Meinung kundtun und danach bei Harrods und in den Einkaufstempeln der Oxford Street seine British Pounds loswerden.

 

 

Eine Woche ist viel zu kurz, um London wirklich kennen zu lernen und eine Gruppenreise bedeutet auch, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können. (Brit Awards im O2 – so nah und doch so fern!)

 

Eine Intensivsprachwoche in London bietet Gelegenheit, in die Stadt hineinzuschnuppern, weltoffener zu werden, Englischkenntnisse zu verbessern und anzuwenden, Erfahrungen zu sammeln und viele – möglichst gute - Erinnerungen mitzunehmen.

 

newG, März 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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