Nächste Termine

14 Dez
Lesung am Weihnachtsmarkt
14.12.2018 18:30 - 20:30
24 Jan
Info Night 2019
24.01.2019 19:00 - 21:00









 

 

 

WILLKOMMEN in der BUCHMACHERZENTRALE!

 

 

 

Der „Rote Faden“ des Buch-Projektes

 

Wir – eine zehnköpfige Projektgruppe der BHAK Wolfsberg – arbeiten seit mehr als einem halben Jahr an unserer Geschichte. Am Inhalt feilen wir Woche für Woche teilweise in Einzelarbeit, teilweise im Team. Dabei herauskommen wird wohl ein toller, aufregender Roman, der teilweise sogar in Wolfsberg spielt und davon handelt, wie sich junge Menschen im Leben zurecht und einen Platz in der Gesellschaft finden. Es geht darin um die Auswirkungen pubertärer Launen auf das Leben eines doch allzu üblichen Jungen vom Land. Wie dieser 19-jährige als Beispiel für alle jungen Menschen dienen kann, erfährt man, wenn man das Buch liest und die Schönheit der Welt aus der Sicht von jungen Menschen kennenlernt.

 

 

 

Wir sind mitten in der Bearbeitungs- und Schreibphase. Zwar haben wir schon viel geleistet und wissen, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen soll, doch müssen wir noch einiges schreiben. Die einzelnen Erlebnisse müssen miteinander verknüpft werden, sodass eben eine gute Geschichte daraus entsteht.

 

Der Inhalt

 

…dreht sich um zwei Hauptpersonen, die ganz unterschiedliche Leben haben.

Es ist ein Leben, das scheinbar nicht in Ordnung ist, das irgendwie aus den Fugen gerät und trotzdem Schönes bereithält. So ist Lennys Leben momentan. Es ist nicht so, wie er es sich vorstellt. Das Problem ist eigentlich, dass Lenny sich keine Gedanken über sein Leben und seine Zukunft macht. Er ist 19 Jahre alt, seine Jugend ist schon fast vorbei und der Schritt zum Erwachsensein hätte schon passiert sein sollen. Die Entscheidung, eine Weltreise zu machen und alles, was ihm lieb und wichtig ist zu verlassen, verändert im Endeffekt sein Leben. Mut verändert sein Leben. Seine Erfahrungen während der Reise hält er in kurzen Geschichten fest.

Alisa ist Lennys totales Gegenteil. Sie ist verantwortungsbewusst und eine ordentliche Schülerin. Auf ihr lastet aber eine große Trauer, denn sie und ihr Bruder Luca haben vor kurzem ihre Mutter verloren, sind umgezogen und wohnen deshalb erst seit einiger Zeit in Wolfsberg. Sie muss sich in ihrem Leben erst wieder zu Recht finden. Alisa ist sehr nachdenklich und notiert sich ihre Gedanken in Form von kurzen Aufzeichnungen in ihrem Tagebuch. So erfahren die LeserInnen mehr von ihr.

Am Ende treffen sich die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Personen Lenny und Alisa. Welche Wendung(en) die Geschichte dann nimmt, kann man herausfinden, wenn man das Buch dann liest.

 

 

Leseprobe

 

Kennt ihr das Gefühl, wenn euch der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Wenn sich von heute auf morgen euer ganzes Leben verändert? Nein? Tja, dann habt ihr großes Glück.

Ich starre ins Leere und versuche nicht wieder zu weinen, eigentlich habe ich ein tolles Leben ohne jegliche Beschwerden, doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, ein Verlierer im Spiel zu sein. Ein Verlierer in einem Spiel, das sich Leben nennt.

Von mir waren meine Eltern nie wirklich begeistert – so mein Gefühl. Ich brach nämlich die Handelsakademie aus einer pubertären Laune heraus ab, um meinen Eltern zu beweisen, wer das Sagen über mein Leben hat. Ich will kein schickimicki Business-Man werden. Meine Eltern wollten immer, dass aus mir auch einmal so ein Geschäftsmensch wie aus ihnen wird. Ich meine, Eines muss man ihnen lassen, sie sind gut in dem was sie tun.

 

Mein Vater, gelernter Börsenmakler, und meine Mutter, Anwaltsgehilfin, gleichen einander wie ein Ei dem anderen. Sie sind sich sehr ähnlich und ein gutes Team. Sie lernten sich in einem Rechtsstreit zwischen dem Maklerbüro, in dem mein Vater beschäftigt war, und einem Kunden, dessen Aktien zu Grunde gingen, kennen. Das war damals, vor 35 Jahren, als sie beide noch jung waren und in Wien lebten. Mein Vater lullte sie wahrscheinlich irgendwie mit seinen Worten ein, sodass meine Mutter mit ihm ausging. Die beiden liebten einander und tun es auch heute noch, nach 34 Jahren Ehe. Zusammen gründeten sie den Grundstein unserer Existenz: Das GardaLand, ein Reisebüro mit Tarifen, die sich auch der Otto Normalverbraucher leisten kann. Und verdammt, das Geschäftsmodell kam richtig gut an und somit war der Weg für ein Kind finanziell abgesichert.

Zu deren Enttäuschung war das Kind dann ich. Versteht mich nicht falsch, meine Kindheit war fantastisch und meine Eltern liebten mich wie nichts auf der Welt, nur wurde ich nie das Gefühl los, nicht auszureichen.

Enttäuscht sind meine Eltern auch vor allem darüber, dass ich keinen festen Arbeitsplatz habe, aber kann mich deswegen jemand verurteilen? Seit dem Schulabbruch verdiene ich mir eben mit kleinen Nebenjobs wie Kellnern am Gackern in St. Andrä oder wie dem Reinigen der Tribünen der Lavanttal Arena nach Spielende ein kleines Taschengeld dazu, welches ich stets auf meinem Konto anlege. Denn wenn mir meine Eltern eines beigebracht hatten, dann war das der behutsame Umgang mit meinem Geld UND der richtige Umgang mit dem Bügeleisen und meiner Wäsche.

Doch am allergrößten war die Enttäuschung bei ihnen, als ich ihnen sagte, dass ich kein Interesse an dem Familien-Reiseunternehmen habe. Gott, hättet ihr nur die Blicke von denen sehen können, die Traurigkeit war ihnen ins Gesicht geschrieben. Aber was hätte ich tun sollen? Ich interessiere mich einfach nicht für das Gardaland. Das einzige, was ich immer daran bewundert habe, waren die vielen Menschen, die überall hinreisen. Nur ich konnte dies nicht, da Mama und Papa nie die Zeit dafür hatten. Es war immer traurig zu wissen, ein Reiseunternehmen vor der Nase zu haben aber wirklich nichts davon zu haben.

Musik an. Welt aus.

 

Mein Lieblingssong „Nothing is over“ von Sunrise Avenue – genau das was ich brauche nach dieser Nachricht. Sie haben das Gardaland verkauft! Wollen die mich verarschen? Verkauft? Einfach so? Meine Gedanken werden durch das Hämmern und Klopfen an meiner Tür unterbrochen.

 

 

Anstehende Termine

 

Gelungene Projektpräsentation in St. Paul – Förderung des Buch-Projekts durch das LEADER-Programm der EU steht nun fest

Am 14. November 2018 fand die Präsentation unseres Projektes vor einem Auswahlgremium im Rathaus in St. Paul i. Lav. statt. Annalena Enke und Corinna Schart stellten gemeinsam mit Elisabeth Leiss als Vertreterinnen der Gruppe die Idee, die Maßnahmen, die Ziele des Projektes sowie den Inhalt unserer bisherigen Arbeit überzeugend dem Gremium vor.

Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass unser Buch-Projekt mit dem Titel „Schule macht Buch – Buch macht Schule“ nun offiziell als Kleinprojekt, gefördert durch die Regionalkooperation Unterkärnten (LAG Lokale Aktionsgruppe), gilt.

Die EU-Förderung durch das LEADER-Programm hilft uns vor allem in Bezug auf die Druckkosten, diverse Workshop- und Werbekosten, sowie die Organisation und Finanzierung von Lesungen.

Danke an dieser Stelle vor allem an Herrn Baldauf Michael, dem Geschäftsführer der Regionalkooperation, der Frau Leiss bei der Abwicklung und Einreichung des Projektes unterstützend zur Seite stand.

 

 

 

 

„Wir kommen ins Radio“ – Aufnahme einer Sendung bei Radio Agora in Klagenfurt

Sehr hart haben wir acht Stunden lang (einmal sogar samstags) daran gearbeitet, eine interessante Sendung zusammenzustellen, die wir am Donnerstag, 15. November 2018, im Studio des freien Radiosenders Radio Agora in Klagenfurt aufgenommen haben.

„Es war eine sehr tolle Erfahrung, in einem echten Studio eine Sendung aufzunehmen“ – sind sich alle Gruppenmitglieder einig und lachen, nachdem wir nach drei Stunden Arbeit das Studio wieder verlassen. Den Schnitt übernahm Frau Cobián vom Sender, die uns Wochen zuvor in einem Workshop an der HAK das Thema „Radiomachen“ näherbrachte. Auf die Ausstrahlung sind wir selbst schon sehr gespannt.

Wir hoffen, dass euch allen der Einblick in unser Projekt und die Geschichte über die Hauptcharaktere Lenny und Alisa gefallen wird.

 

Unsere Sendung "Schule macht Buch - Buch macht Schule" wird am Dienstag, dem 04.12.2018 um 18 Uhr auf der Frequenz 105,5 Radio Agora ausgestrahlt oder via Livestream: http://agora.at/Livestream.

Zum Nachhören hier klicken: https://cba.fro.at/389912

 

Teilnahme bei 14-Was nun?

Am Mittwoch, 21. November 2018 (17 - 19 Uhr), ist es soweit: Wir stellen euch unser Projekt im Zuge dieser Veranstaltung gerne etwas näher vor und beantworten alle Fragen, die ihr dazu habt. Kommt vorbei und lernt die AutorInnen kennen. Wir wollen eure Meinung zu unserer Geschichte und neue Ideen hören. Vielleicht finden sich dann auch eure Ideen in der Geschichte wieder. 😊

 

Lesung am Weihnachtsmarkt

Am Freitag, 14. Dezember 2018 um 18:30 Uhr, lesen wir am Weihnachtsmarkt in Wolfsberg aus unserem Buch vor. Die Lesung wir musikalisch umrandet mit MusikerInnen aus der HAK Wolfsberg.

 

Lesung in der NMS St. Andrä

Wir werden im Dezember an einer Lesenacht einer 4. Klasse der NMS St. Andrä teilnehmen und für die SchülerInnen interessante Aufgaben und Fragen rund um unser Buch – das wir ihnen vorstellen werden – stellen. Das wird ein toller Abend!

 

Schnuppertexte in der Zeitung

Haltet die Ohren offen und macht die Augen auf! Ab Jänner wird es jedes Monat einen kurzen Auszug aus unserer Geschichte in einer (noch nicht festgelegten) Zeitung geben. Lest mit und wartet gespannt auf die Veröffentlichung des Buches. Viel Spaß!

 

 

Wir kommen zu euch in die Klasse

 

Wir möchten „Kundenwünsche“ erfüllen 😊 und organisieren deshalb Lesungen in Schulen (geeignet ab NMS 3./4. Klasse bis Maturaklasse).

 

Wollt ihr als Klasse uns als Projektgruppe in eurer Stunde begrüßen und euch aus unserem Buch vorlesen lassen? Dann meldet euch bei Elisabeth Leiss unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und legt einen Termin fest. Möglich sind solche Lesungen erst ab Februar 2019, da wir davor noch sehr viel Arbeit haben werden.  Wir freuen uns, euch unser Buch vorstellen zu können.

 

 

Das Schreiberlinge-TEAM

 

Enke Annalena, 3b

Göc Asli, 4b

Hinteregger Daniel, 3a

Hrncic Sajra, 3a

Leiss Elisabeth, Deutschlehrerin

Pachatz Lena, 3b

Schart Corinna, 3b

Stern Diana, 3a

Tekin Zeynep, 3b

Wiegele Gerald, 3a

 

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