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WILLKOMMEN in der BUCHMACHERZENTRALE!

 

 

EINLADUNG

ZUR BUCHPRÄSENTATION UND LESUNG

AM SA, 29. Juni 2019

UM 19:00 Uhr

im VIP Bereich der Lavanttal Arena

 

 

Der „Rote Faden“ des Buch-Projektes

 

Wir – eine zehnköpfige Projektgruppe der BHAK Wolfsberg – arbeiten seit mehr als einem halben Jahr an unserer Geschichte. Am Inhalt feilen wir Woche für Woche teilweise in Einzelarbeit, teilweise im Team. Dabei herauskommen wird wohl ein toller, aufregender Roman, der teilweise sogar in Wolfsberg spielt und davon handelt, wie sich junge Menschen im Leben zurecht und einen Platz in der Gesellschaft finden. Es geht darin um die Auswirkungen pubertärer Launen auf das Leben eines doch allzu üblichen Jungen vom Land. Wie dieser 19-jährige als Beispiel für alle jungen Menschen dienen kann, erfährt man, wenn man das Buch liest und die Schönheit der Welt aus der Sicht von jungen Menschen kennenlernt.

 

 

 

Der Inhalt

 

…dreht sich um zwei Hauptpersonen, die ganz unterschiedliche Leben haben.

Es ist ein Leben, das scheinbar nicht in Ordnung ist, das irgendwie aus den Fugen gerät und trotzdem Schönes bereithält. So ist Lennys Leben momentan. Es ist nicht so, wie er es sich vorstellt. Das Problem ist eigentlich, dass Lenny sich keine Gedanken über sein Leben und seine Zukunft macht. Er ist 19 Jahre alt, seine Jugend ist schon fast vorbei und der Schritt zum Erwachsensein hätte schon passiert sein sollen. Die Entscheidung, eine Weltreise zu machen und alles, was ihm lieb und wichtig ist zu verlassen, verändert im Endeffekt sein Leben. Mut verändert sein Leben. Seine Erfahrungen während der Reise hält er in kurzen Geschichten fest.

Alisa ist Lennys totales Gegenteil. Sie ist verantwortungsbewusst und eine ordentliche Schülerin. Auf ihr lastet aber eine große Trauer, denn sie und ihr Bruder Luca haben vor kurzem ihre Mutter verloren, sind umgezogen und wohnen deshalb erst seit einiger Zeit in Wolfsberg. Sie muss sich in ihrem Leben erst wieder zu Recht finden. Alisa ist sehr nachdenklich und notiert sich ihre Gedanken in Form von kurzen Aufzeichnungen in ihrem Tagebuch. So erfahren die LeserInnen mehr von ihr.

Am Ende treffen sich die beiden charakterlich sehr unterschiedlichen Personen Lenny und Alisa. Welche Wendung(en) die Geschichte dann nimmt, kann man herausfinden, wenn man das Buch dann liest.

 

 

Leseprobe

 

Kennt ihr das Gefühl, wenn euch der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Wenn sich von heute auf morgen euer ganzes Leben verändert? Nein? Tja, dann habt ihr großes Glück.

Ich starre ins Leere und versuche nicht wieder zu weinen, eigentlich habe ich ein tolles Leben ohne jegliche Beschwerden, doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, ein Verlierer im Spiel zu sein. Ein Verlierer in einem Spiel, das sich Leben nennt.

Von mir waren meine Eltern nie wirklich begeistert – so mein Gefühl. Ich brach nämlich die Handelsakademie aus einer pubertären Laune heraus ab, um meinen Eltern zu beweisen, wer das Sagen über mein Leben hat. Ich will kein schickimicki Business-Man werden. Meine Eltern wollten immer, dass aus mir auch einmal so ein Geschäftsmensch wie aus ihnen wird. Ich meine, Eines muss man ihnen lassen, sie sind gut in dem was sie tun.

 

Mein Vater, gelernter Börsenmakler, und meine Mutter, Anwaltsgehilfin, gleichen einander wie ein Ei dem anderen. Sie sind sich sehr ähnlich und ein gutes Team. Sie lernten sich in einem Rechtsstreit zwischen dem Maklerbüro, in dem mein Vater beschäftigt war, und einem Kunden, dessen Aktien zu Grunde gingen, kennen. Das war damals, vor 35 Jahren, als sie beide noch jung waren und in Wien lebten. Mein Vater lullte sie wahrscheinlich irgendwie mit seinen Worten ein, sodass meine Mutter mit ihm ausging. Die beiden liebten einander und tun es auch heute noch, nach 34 Jahren Ehe. Zusammen gründeten sie den Grundstein unserer Existenz: Das GardaLand, ein Reisebüro mit Tarifen, die sich auch der Otto Normalverbraucher leisten kann. Und verdammt, das Geschäftsmodell kam richtig gut an und somit war der Weg für ein Kind finanziell abgesichert.

Zu deren Enttäuschung war das Kind dann ich. Versteht mich nicht falsch, meine Kindheit war fantastisch und meine Eltern liebten mich wie nichts auf der Welt, nur wurde ich nie das Gefühl los, nicht auszureichen.

Enttäuscht sind meine Eltern auch vor allem darüber, dass ich keinen festen Arbeitsplatz habe, aber kann mich deswegen jemand verurteilen? Seit dem Schulabbruch verdiene ich mir eben mit kleinen Nebenjobs wie Kellnern am Gackern in St. Andrä oder wie dem Reinigen der Tribünen der Lavanttal Arena nach Spielende ein kleines Taschengeld dazu, welches ich stets auf meinem Konto anlege. Denn wenn mir meine Eltern eines beigebracht hatten, dann war das der behutsame Umgang mit meinem Geld UND der richtige Umgang mit dem Bügeleisen und meiner Wäsche.

Doch am allergrößten war die Enttäuschung bei ihnen, als ich ihnen sagte, dass ich kein Interesse an dem Familien-Reiseunternehmen habe. Gott, hättet ihr nur die Blicke von denen sehen können, die Traurigkeit war ihnen ins Gesicht geschrieben. Aber was hätte ich tun sollen? Ich interessiere mich einfach nicht für das Gardaland. Das einzige, was ich immer daran bewundert habe, waren die vielen Menschen, die überall hinreisen. Nur ich konnte dies nicht, da Mama und Papa nie die Zeit dafür hatten. Es war immer traurig zu wissen, ein Reiseunternehmen vor der Nase zu haben aber wirklich nichts davon zu haben.

Musik an. Welt aus.

 

Mein Lieblingssong „Nothing is over“ von Sunrise Avenue – genau das was ich brauche nach dieser Nachricht. Sie haben das Gardaland verkauft! Wollen die mich verarschen? Verkauft? Einfach so? Meine Gedanken werden durch das Hämmern und Klopfen an meiner Tür unterbrochen.

 

 

Sendung bei Radio Agora

 

Sehr hart haben wir acht Stunden lang (einmal sogar samstags) daran gearbeitet, eine interessante Sendung zusammenzustellen. Am Donnerstag, 15. November 2018, waren wir dann am Nachmittag Gast in Klagenfurt im Studio bei Radio Agora. Dort konnten wir unsere eigene Sendung aufnehmen.

 

Zum Nachhören hier klicken: https://cba.fro.at/389912

 

Wir hoffen, dass euch allen der Einblick in unser Projekt und die Geschichte über Lenny und Alisa gefällt.

 

 

Termine

 

Projektpräsentation in St. Paul

Wir präsentierten unser Projekt am Mittwochnachmittag, 14. November 2018, im Gemeindeamt St. Paul einem Auswahlgremium. Uns wurde eine Förderung durch den EU LEADER-Fond zugesichert.

 

Teilnahme bei 14-Was nun?

Am Mittwoch, 21. November 2018 stellten wir unser Projekt im Zuge dieser Veranstaltung den interessierten, jüngeren Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern näher vor. Wir wollten eure Meinung zu unserer Geschichte und neue Ideen hören. Vielleicht finden sich jetzt auch eure Ideen in unserer Geschichte wieder.

 

Lesung am Weihnachtsmarkt

Am Freitag, 14. Dezember 2018 um 18:30 Uhr, lasen wir am Weihnachtsmarkt in Wolfsberg aus unserem Buch vor. Die Lesung wurde von der neu gegründeten HAK Band musikalisch umrahmt.

 

Lesung in der NMS St. Andrä

Wir gestalteten im Dezember einen Teil der Lesenacht einer 4. Klasse der NMS St. Andrä und bereiteten für die SchülerInnen interessante Aufgaben und Fragen rund um unser Buch vor. Das war ein toller Abend!

 

Schnuppertexte in der Zeitung

Zwischen Februar und Mai gab es jeden Monat in der Wolfsberger Zeitung einen kurzen Auszug aus der Geschichte von Lenny und Alisa. Jetzt warten wir noch auf die Veröffentlichung des Buches am 29. Juni 2018.

 

 

Wir kommen zu euch in die Klasse

 

Wir möchten „Kundenwünsche“ erfüllen 😊 und organisieren deshalb Lesungen in Schulen (geeignet ab NMS 3./4. Klasse bis Maturaklasse).

 

Wollt ihr als Klasse uns als Projektgruppe in eurer Stunde begrüßen und euch aus unserem Buch vorlesen lassen? Dann meldet euch bei Elisabeth Leiss unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und legt einen Termin fest. Möglich sind solche Lesungen erst ab Februar 2019, da wir davor noch sehr viel Arbeit haben werden.  Wir freuen uns, euch unser Buch vorstellen zu können.

 

 

Das Schreiberlinge-TEAM

 

Enke Annalena, 3b

Göc Asli, 4b

Hinteregger Daniel, 3a

Hrncic Sajra, 3a

Leiss Elisabeth, Deutschlehrerin

Pachatz Lena, 3b

Schart Corinna, 3b

Stern Diana, 3a

Tekin Zeynep, 3b

Wiegele Gerald, 3a

 

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